Innen- und Außenputz

Neben dem optischen Nutzen übernehmen Putze wichtige bauphysikalische Aufgaben.

Die Innenraumputze haben die Eigenschaft, Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnehmen, speichern und wieder abgeben zu können. Damit regulieren sie die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen, wirken ausgleichend und verbessern so das Raumklima. Diese Prozesse finden übrigens ausschließlich in den ersten 8 bis 13 Millimetern der Wand statt. Daher sind die üblicherweise etwa 1,5 Zentimeter dick aufgebrachten Putze vollkommen in der Lage, die bei normaler Nutzung anfallende Feuchtigkeit eines Raumes aufzunehmen.

Der Außenputz schützt das Mauerwerk, da ungeputztes Mauerwerk oder ungeschützter Zementputz ungehindert Wasser aufnehmen kann. Bei Frost kann es dann zu „Eisdruck“ und in der Folge zu Absprengungen kommen. Gleichzeitig müssen Außenputze, da es ja immer zu einer geringen Dampfdiffusion vom Gebäudeinnern nach außen kommt, in der Lage sein, die von innen kommende Feuchtigkeit an die Außenluft abzugeben, schließlich soll sich die Feuchtigkeit ja nicht in der Mauer ansammeln können.

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Die Putze, ob fein gekörnt oder strukturiert, lassen Ihre Fassade in unterschiedlichster Gestalt erstrahlen. Fragen Sie uns nach Materialien und Putztechniken, wir zeigen Ihnen viele attraktive Lösungen anhand von Mustern und Beispielen.

Aktuelle Referenzen:

Pic3 EFH in Neckargemünd – energet. Sanierung Pic4EFH in Neckargemünd – Sanierung, Trockenbau